Wo finde ich das einzige Tucker Cabrio der Welt?

Preston Tucker, der Mann hinter dem Tucker-Auto, war ein charismatischer Rebell, der leider von seiner Kreativität besessen war und entschlossen war, das zu tun, was viele für unmöglich hielten. Seine Tasse Kreativität sprudelte vor Aktivität. Im Verlauf seiner Karriere wurde klar, dass sein Schicksal darin bestand, seine Zeitgenossen abzuschütteln und das zu tun, was noch nie zuvor getan worden war. Er war David, der nach seinem Goliath suchte. Er war furchtlos und mehr als ein bisschen ein Spieler. Er war bereit, seinen Ruhm und sein Vermögen zu riskieren und geriet mit dem Kopf voran in eine unvermeidliche Kollision mit dem Establishment. Er war entschlossen, seinen Traum zu verwirklichen und ein Auto zu bauen, von dem er glaubte, dass Amerika es verdient - eine sicherere, sportlichere und völlig unkonventionelle Limousine mit eingebauter Technik, die seine Konkurrenten nicht erreichen konnten.

Zu Beginn seiner Karriere arbeiteten er und ein Partner daran, Henry Ford bei der Entwicklung und dem Design von Rennwagen zu helfen. Tucker war der Erfinder des Tucker Turret, eines angetriebenen Geschützturms, der im Zweiten Weltkrieg an Militärfahrzeugen montiert wurde. Der Tucker Turret war eine Innovation, die eine Schlüsselrolle für den Erfolg der alliierten Armeen spielte.

Tucker ist vor allem für seinen Versuch bekannt, die drei großen amerikanischen Autohersteller herauszufordern, indem er seine eigene, äußerst innovative Autofirma, die Tucker Corporation, gründete. Tuckers Ziel war es, mit seiner unkonventionellen Weisheit und seinem gesunden Menschenverstand ein Auto zu bauen, das sich in Bereichen wie Design, Sicherheit, Leistung, Wert und Technik auszeichnet. Wenn es Tucker gelungen wäre, hätten die "Big Three" mehrere Jahre und Hunderte von Millionen Dollar gebraucht, um ihre Autos nachzurüsten, um wettbewerbsfähig zu sein. Und dabei wären sie an den Straßenrand verbannt worden, als sie einen Tucker vorbeiziehen sahen, der ihre Dominanz in der amerikanischen Autoindustrie untergrub. Tucker erreichte das, was er sich vorgenommen hatte, mit dem, was er Tucker 48 nannte.

Die Tucker 48 Limousine war anders als jedes andere Auto auf der Welt, als sie vorgestellt wurde. Einige der einzigartigsten Merkmale waren eine „Sicherheitswindschutzscheibe“, ein zentrierter schwenkbarer dritter Scheinwerfer, ein schnell austauschbarer Antriebsstrang und ein hinten montierter „flacher Sechs“ -Flugzeugmotor, der mit Wassermänteln für eine ordnungsgemäße Kühlung aktualisiert wurde. Die Sicherheits-Windschutzscheibe war gegen Splitter laminiert und so konstruiert, dass sie im Falle eines Unfalls leicht entfernt werden kann. Der zentrierte schwenkbare dritte Scheinwerfer wurde mit der Bewegung des Lenkrads synchronisiert, damit der Fahrer in Kurven auf der Straße sehen kann. Noch heute erscheinen synchronisierte Scheinwerfer nur in den teuersten Autos, und ihr Aussehen ist eine relativ neue Ergänzung zu den angeblich "State-of-the-Art" -Automobilen.

Das Schnellwechsel-Antriebsstrang-Setup (Motor und Getriebe) wurde so konzipiert, dass es innerhalb von fünfzehn Minuten nach Ankunft in einer Tucker-Serviceabteilung problemlos ausgetauscht werden kann. Dieses System wurde entwickelt, damit Kunden den Antriebsstrang beim Händler abgeben und schnell mit einem „Leihantriebsstrang“ abfahren können. Dies würde es einem Besitzer ermöglichen, zu vermeiden, manchmal tagelang zu warten, während sein Auto repariert wurde, eine Unannehmlichkeit, die bei herkömmlichen Autos üblich ist. Stellen Sie sich den Vorteil einer solchen Option vor, wenn Sie mit einem Auto voller Kinder auf einer Fernreise waren.

Comments